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Technischer Consultant Defence Standards (m/w/d)*

Für Menschen, die Technik, Struktur und Verantwortung verbinden wollen: Diese Rolle gestaltet mit, wie Automotive-Kompetenz in einsatznahe Defence-Lösungen überführt wird.

In dieser Rolle bewegen Sie sich in einem Umfeld, in dem ein industriell starkes, Automotive-geprägtes Technologieunternehmen seine Kompetenzen gezielt in den Defence-Bereich überführt. Sie arbeiten dort, wo technische Entwicklungslogik, sicherheitskritische Anwendungen, öffentliche Beschaffungsstrukturen und militärische Einsatzanforderungen zusammenkommen. Damit sind Sie nicht nur fachlicher Ansprechpartner für Normen, Standards und Nachweisführung, sondern vor allem ein Übersetzer zwischen zwei Welten: Sie helfen dem Unternehmen, Defence nicht nur als neuen Markt zu verstehen, sondern als eigenes technisches, regulatorisches und kulturelles System. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die technische Substanz mit Struktur, Verantwortungsbewusstsein und Pragmatismus verbindet — und Freude daran hat, eine neu entstehende Defence-Funktion aktiv mitzuprägen.

Ihre Aufgaben

In der Rolle des Technischen Consultant Defence Standards geht es darum, die Brücke zwischen Automotive-Engineering und Defence-Anforderungen zu schlagen. Sie analysieren Kundenanforderungen, Lasten- und Pflichtenhefte, technische Spezifikationen sowie relevante Normen und Nachweispflichten und übersetzen diese in konkrete Entwicklungs-, Qualitäts-, Dokumentations- und Entscheidungslogik. Sie beraten interne Fachbereiche, begleitet frühe Projektklärungen, unterstützen bei Make-or-Buy- und Nachweisentscheidungen und professionalisieren die Schnittstelle zu Defence-Kunden, Systemhäusern, öffentlichen Auftraggebern, WTD, BAAINBw sowie Prüf- und Zulassungsstellen.


Zu den zentralen Aufgaben gehören unter anderem:

  • Analyse von Kundenanforderungen, Lasten-/Pflichtenheften und technischen Spezifikationen im Defence-Umfeld

  • Ableitung relevanter Anforderungen für Entwicklung, Qualität, Dokumentation und Nachweisführung

  • Einordnung technischer Normen, Standards, Lieferbedingungen und kundenspezifischer Vorgaben

  • Bewertung, welche Automotive-Prozesse übertragbar sind und wo sie für Defence angepasst werden müssen

  • Unterstützung bei Make-or-Buy-, Entwicklungs-, Dokumentations- und Nachweisentscheidungen

  • Aufbau interner Übersichten zu Defence-Normen, Prüfanforderungen und Dokumentationsstandards

  • Entwicklung von Checklisten, Bewertungsmatrizen, Leitfäden und Entscheidungsvorlagen

  • Vorbereitung und Begleitung technischer Abstimmungen mit Beschaffungsbehörden, Systemhäusern, öffentlichen Auftraggebern und Fachstellen

  • Übersetzung von Anforderungen aus Beschaffung, Nutzung, Erprobung, Zulassung und Lebenszyklusbetreuung in belastbare Projektlogik

  • Sparring für Engineering, Qualität, Programmmanagement, technische Dokumentation und Business Development bei technischen Grundsatzfragen im Defence-Kontext

Das Besondere an dieser Aufgabe:

Besonders macht diese Position, dass sie nicht als klassische Normen- oder Compliance-Funktion angelegt ist, sondern als echte Aufbau- und Übersetzungsrolle in einer neu entstehenden Defence-Unit. Gesucht wird ein technischer Lotse, der Standards nicht als Bremse versteht, sondern als Voraussetzung dafür, dass technische Lösungen belastbar, beschaffbar und einsatznah entwickelt werden können. Die Rolle bietet Gestaltungsspielraum, Nähe zu strategischen Aufbaufragen und die Möglichkeit, perspektivisch ein zentrales Kompetenzfeld für Defence Standards, Technical Compliance und projektbezogene Normenanwendung mitzuprägen.

Über unseren Mandanten:

Bei unserem Mandanten handelt es sich um einen international aufgestellten Engineering-Konzern mit ausgeprägter Automotive-DNA, der industrielle Entwicklungs-, Qualitäts-, Sicherheits- und Serienkompetenz zunehmend in einsatzreife Lösungen für Defence und Security überführt. Aktuell arbeiten rund 2.000 Spezialistinnen und Spezialisten an skalierbaren, sicherheitskritischen Technologien – von Sensorik und Radarsystemen über sicherheitsrelevante Aktorik bis hin zu Systems Engineering, Cybersecurity und Additive Manufacturing.

Mit dem Aufbau einer dedizierten Defence-Unit verfolgt unser Mandant das Ziel, bewährte Kompetenzen aus Automotive, Sensorik, Aktorik, Systems Engineering, Cybersecurity und Industrialisierung gezielt für Anwendungen in Landsystemen sowie perspektivisch in unbemannten Luftsystemen (UAS) nutzbar zu machen. Eine Defence-Grade-Infrastruktur stellt Compliance, vollständige Traceability und robuste Cybersecurity sicher.

Die Defence-Welt folgt dabei einer anderen Logik als Automotive: Der Kunde ist in der Regel eine öffentliche Beschaffungsorganisation, der spätere Nutzer ist der Soldat, und Anforderungen entstehen aus Einsatz, Nachweisführung, Erprobung, Zulassung und langfristiger Versorgbarkeit. Genau hier setzt die neu geschaffene Position an: Sie verbindet vorhandene Automotive-Kompetenz mit den spezifischen Anforderungen, Normen, Prüfwegen und Denkweisen der Defence-Welt.

Für Kandidatinnen und Kandidaten bedeutet das die seltene Möglichkeit, nicht eine bestehende Funktion auszufüllen, sondern eine neue Schlüsselrolle im Aufbau eines Defence-Geschäftsfeldes aktiv mitzuprägen.

Weitere Informationen gerne im vertraulichen Gespräch.

Sollten Sie Interesse zu unserer Vakanz haben, freuen wir uns auf Ihre direkte Kontaktaufnahme!
Gerne stehen wir Ihnen auch bei Fragen zur Verfügung.
Beste Grüße, Ihr
Team von FOCUS-DEFENCE

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